Die belgische Non-Profit-Organisation MyMachine, weltweit tätig, präsentiert im Königlichen Palast eine Auswahl an Traummaschinen — darunter den Geistervertreiber, das drehbare Etagenbett und den Streitlöser. Kurz gesagt: eine breite Palette kreativer Ideen – von klein bis groß, geeignet für den persönlichen Gebrauch oder zur Lösung globaler Herausforderungen.
MyMachine ist eine einzigartige Methode: Sie verknüpft drei Bildungsstufen in drei Schritten innerhalb eines Schuljahres:
- Schritt 1: Grundschulkinder denken sich eine Traummaschine aus — alles ist möglich.
- Schritt 2: Studierende aus dem Hochschulbereich entwickeln dafür ein Konzept.
- Schritt 3: Schüler der technischen/beruflichen Sekundarstufe bauen daraus einen funktionierenden Prototyp.
Während wir Erwachsenen Experten darin sind, unsere eigenen Ideen und die der anderen zu boykottieren, tun Kinder das nicht. Sie erkennen Potenziale in nahezu allem. Daraus können wir viel lernen, denn gerade diese scheinbar „unmöglichen“ Ideen können langfristig zu bedeutendem (wirtschaftlichem) Fortschritt beitragen.
Um wirklich bahnbrechende Lösungen zu ermöglichen, sollten wir jene fördern, die mutig unkonventionell denken – jene, die bereit sind, Denkmuster zu hinterfragen und die Herausforderungen anzugehen, die nötig sind, um eine wohlhabende, inklusive Zukunft für alle zu gestalten. Solche bahnbrechenden Ideen – oft zunächst als verrückt wahrgenommen – stammen von Menschen, die den Mut haben, sie auszusprechen und in die Tat umzusetzen.
Wer weiß, vielleicht kommt Ihnen während Ihres Besuchs ebenfalls eine kreative Idee, die eines Tages Wirklichkeit wird?